Informationen & Wissenswertes

Kurzbeschreibung:
Entlang der Route laden acht Stationen mit Darstellungen der wichtigsten Gebetselemente zum Betrachten und Meditieren ein. Der Schöpfer der Bilder, die in etwa mannshohe Granitblöcke eingearbeitet sind, ist Dr. Walter Besler aus Zöblen.
Die von uns ausgewählten barrierefreien Wege und Ausflugsziele laden auch Familien und Menschen mit Mobilitätshilfen zum Entdecken ein: Sie sind größtenteils asphaltiert oder gut geschottert und in der Regel mit Kinderwagen oder Rollstühlen gut befahrbar – auch wenn an einigen Abschnitten eine helfende Hand von Vorteil sein kann.
Erlebniswert: ******

Empfohlene Jahreszeiten:
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Eigenschaften:
  • Rundtour
  • aussichtsreich
  • Einkehrmöglichkeit
  • familienfreundlich
  • botanische Highlights
  • faunistische Highlights
  • kinderwagengerecht
  • barrierefrei
Beschreibung:
Anlässlich des 200. Jahrestags des Herz-Jesu-Gelübdes, mit dem die Tiroler ihren Sieg über Napoleon feierten, schuf die Pfarrei Grän im Tannheimer Tal 1996
einen Weg der inneren Besinnung. Dieser Weg verbindet auf einzigartige Weise Meditation, Kunst und Natur. Seitdem haben viele Spaziergänger und Wanderer
den etwas mehr als einen Kilometer langen „Vaterunser-Weg“ von der St.-Michael-Kapelle in Lumberg in Richtung Tannheim auf der Route Nr. 1 zurückgelegt.
Entlang der Strecke laden acht Stationen mit Darstellungen der wichtigsten Gebetselemente zum Betrachten und Meditieren ein. Der Schöpfer der Bilder, die in etwa
Mann hohen Granitblöcke eingearbeitet sind, ist Dr. Walter Besler aus Zöblen.
„Mein Ziel war es vor allem, die Menschen zum Nachdenken anzuregen“, sagte Besler. Der „Vaterunser-Weg“, von dem aus man einen herrlichen Blick über das Tal hat,
bietet dafür die nötige Ruhe und den passenden Rahmen. Entstanden ist eine Komposition mit zahlreichen christlichen Symbolen wie dem brennenden Dornbusch,
die aber auch die Arbeit für das tägliche Brot sowie Gottes Kinder unterschiedlicher Hautfarben zeigt. Ein Spaziergang auf dem „Vaterunser-Weg“ inspirierte den Lyriker aus Ostdorf
, Helmut Hauser, zur Entstehung einer Kantate, die vom Komponisten Roberg Pappert vertont und 1999 im Kloster Beuron uraufgeführt wurde.Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz aus gehen Sie geradeaus über das Feld in Richtung des Stadtteils Neu Grän. Am Ende der Häuser biegen Sie links ab. Es geht leicht bergab zur Hauptstraße. Überqueren Sie die Straße und biegen Sie erneut links ab. An der Bushaltestelle biegen Sie rechts ab. Von hier aus geht es leicht bergab bis zum ersten Seitenweg, dann biegen Sie rechts über die Brücke ab und dahinter links über den kleinen Graben. Nun geht es weiter über ein Feld bis zur asphaltierten Straße. Biegen Sie hier rechts ab und nach wenigen Metern erneut rechts. Nach ca. 200 m folgen Sie den Schildern nach links. Der Weg führt sanft bergauf zum Beginn des Vaterunser-Wegs. Hier liegen Informationsbroschüren zum Themenweg aus. Am Ende des Weges führt ein Schotterweg hinunter zum parallel verlaufenden Feldweg. Biegen Sie hier links ab, bis Sie die Asphaltstraße erreichen. Gehen Sie rechts weiter bis zur Kreuzung und dann links hinunter. Es ist nicht mehr weit bis zur Brücke über den Bach. Überqueren Sie die Brücke und biegen Sie dann rechts ab. An der nächsten Kreuzung biegen Sie links in den Ort Grän ein. Nach einem kurzen Anstieg haben Sie den Ausgangspunkt wieder erreicht.

Tipp des Autors:

Der „Weg des Vaterunsers“ verbindet auf einzigartige Weise Meditation, Kunst und Natur.

Sicherheitshinweise:

Sommerwandern:
Es sind keine besonderen Sicherheitshinweise zu beachten. Achten Sie gegebenenfalls auf Sonnen- oder Regenschutz und nehmen Sie etwas zu trinken mit.
Winterwandern:
Es ist zu beachten, dass beim Winterwandern ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht. Besonders im Winter muss besonders auf den Zustand der Wege geachtet werden.
Geeignete Kleidung, gutes Schuhwerk und eventuell Wanderstöcke sorgen für zusätzliche Sicherheit. Bleiben Sie auf den markierten Wegen.

Ausrüstung:

Sommerwandern:
Es ist keine spezielle Ausrüstung erforderlich, da der gesamte Weg asphaltiert ist.
Winterwandern:
Eine moderne und gut gepflegte Ausrüstung (Schuhe, Wanderstöcke und Kleidung) sorgt nicht nur für ein hohes Maß an Sicherheit, sondern erleichtert auch das Winterwandern erheblich
. Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor und eventuell eine Sonnenbrille) sowie ausreichend Flüssigkeit sollten nicht vergessen werden.

Weitere Infos und Links:

Tourismusbüro Tannheimer Tal


Themenwanderwege im Tannheimer Tal

Ausgangspunkt: Grän in der Nähe der Burgschenke
Zielpunkt: Grän in der Nähe der Burgschenke
Anfahrt
Auf der Autobahn A7 an der Ausfahrt „Oy-Mittelberg“ auf die B310 in Richtung Wertach und anschließend Oberjoch abbiegen. Dort der Beschilderung „Tannheimer Tal“ (B199) folgen, Ausfahrt Grän, Richtung Füssener Jöchle-Bergbahn.
Von der Tiroler Seite über Reutte auf der B198 in Richtung Lechtal bis Weißenbach, über den Gaichtpass entlang der B199 bis zur Ausfahrt Grän, Richtung Füssener Jöchle-Bergbahn.
Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, dann weiter mit dem Bus nach Grän.


Parken
Auf dem Parkplatz in Richtung der Bergbahn zum Füssener Jöchle, zwischen der Burgschenke und dem Hotel Sonnenhof.
Günstigste Jahreszeit
Frühling
Sommer
Herbst
Frühwinter
Hochwinter

Der Weg des Vaterunsers
Informationsbüro Grän
Dorfstraße 1
6673 Grän