Osterrezept

Leckeres Osterlamm-Rezept aus dem Tannheimer Tal

Es gehört zu Ostern für viele genauso dazu, wie das Bemalen gekochter Eier: das Osterlamm. Die Bäckerei Glätzle aus Zöblen verrät ihr Familienrezept.

Das Osterlamm gehört zu den ältesten Traditionen des christlichen Glaubens. Denn es gilt als Symbol für Unschuld, außerdem steht es sinnbildlich für die Erlösungstat, die Jesus auf sich nahm, als er sich für die Menschheit opferte. In manchen Familien ist es deshalb auch heute noch üblich, an Ostern einen Lammbraten zu kochen. Die Alternative dazu ist das gebackene Osterlamm – das mindestens genauso lecker, wenn auch süß statt herzhaft ist.

Die Basis für diese österliche Leckerei ist ein Rührteig. Dann hört es mit der Einheitlichkeit aber schon wieder auf, denn jeder hat sein ganz eigenes Rezept für das perfekte Osterlamm. Die einen schwören auf einen Teig mit Eierlikör, Rum oder Amaretto. Andere mischen Nüsse, Kakao oder Zitronenaroma mit unter. In der Bäckerei Glätzle aus Zöblen schwört man auf einen klassischen Sandkuchenteig. Übrigens: Im letzten Jahr haben uns die Bäckereien aus dem Tannheimer Tal ihre Rezepte für einen traditionellen Osterzopf verraten.

So entsteht ein leckeres Osterlamm

Der Teig reicht für eine Lammform mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Die Mengenangaben im Rezepte (hier als PDF zum Download) können bei einer größeren Form aber natürlich individuell angepasst werden. Für das Osterlamm auf Glätzle-Art werden zuerst Butter, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel gegeben und schaumig geschlagen. Das kann ein paar Minuten dauern. Dann kommen die restlichen Zutaten hinzu: eine Prise Salz, Eier, Rum, gemahlene Nüsse, Mehl, Maizena – also Maisstärke – und Backpulver. Wer mit einer Küchenmaschine arbeitet, kann diese nun ganz einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen lassen. In der Zwischenzeit wird der Ofen vorgeheizt, die Form eingefettet und mit Grieß berieselt. Dann den Teig in die Form füllen und für 35 bis 40 Minuten in den Ofen damit.

Ob das Osterlamm bereits fertig ist, zeigt die Stäbchenprobe. Dafür mit einem langen Holzstäbchen einmal an einer dicken Stelle in den Teig fahren. Klebt beim Herausziehen noch Teig daran, muss der Kuchen zurück in den Ofen. Wer sein Lamm lieber hell statt dunkel möchte, kann es dafür auch mit Alufolie abdecken.

Serviert wird das Osterlamm ganz „natürlich“, mit Puderzucker bestreut oder mit einer Glasur überzogen. Und dann ist nur noch eine Frage zu klären: Zuerst den Kopf oder die Kehrseite?

Wir wünschen viel Spaß beim Nachbacken und frohe Ostern!

Rezept Osterlamm