Finissage Fotoausstellung „Tannheimer Tal – Perspektiven“

Finissage Fotoausstellung „Tannheimer Tal – Perspektiven“

Bereits seit sechs Jahren fotografiert Achim Meurer das wunderschöne Tannheimer Tal. Seine Fotoausstellung im Felixé Mina’s Haus neigt sich dem Ende zu. Für die Finissage ist der Fotograf persönlich vor Ort.  

Die Fotoausstellung im Tannheimer Tal

In seiner aktuellen Ausstellung im Felixé Mina’s Haus sind die Highlights von Achim Meurers Arbeit der letzten Jahre zu sehen. „Das ist der Querschnitt aus allen Jahren und Jahreszeiten meiner Bilder im Tannheimer Tal“, erzählt der Fotograf. Das erste Mal sei er im Winter 2016 hier gewesen und habe sich direkt verliebt. „Es war ein ganz besonderes Erlebnis: Meine Frau und ich sind mit dem Heißluftballon über das Tal gefahren. Am Tag zuvor hatte es geschneit, das ganze Tal war wie von Puderzucker überdeckt und die Sonne strahlte uns entgegen“, beschreibt Achim Meurer seine erste Begegnung mit der Region. „Ein irrer Anblick, bei dem man sich nur verlieben kann“, schwärmt er weiter. Seitdem hat der Fotograf unzählige Motive im schönsten Hochtal Europas fotografiert.

Ein Perspektivenwechsel lohnt sich

„Es ist immer alles eine Frage der Perspektive“ ist ein Spruch, den der Fotograf gerne benutzt. Die Ausstellung im Tannheimer Tal hat ihren Namen “Tannheimer Tal – Perspektiven“ also nicht umsonst. „Die wenigsten Leute ändern ihren Blickwinkel beim Betrachten von Dingen“, erklärt Achim Meurer. „Aber ich überlege mir genau von welchem Punkt aus, ein Foto besonders schön ist.“ Dadurch würden sich ganz neue Einstellungen und Ansichten ergeben. Somit gibt es für ihn immer etwas Neues zu entdecken. „Gerade bei Hotspots, an denen jeder das gleiche Motiv fotografiert, lohnt es sich die Betrachtungsweise zu ändern“, ergänzt der Berufsfotograf. Genau das, soll die Fotoausstellung zeigen: Die vielen Perspektiven des Tannheimer Tals.  Das Besondere: In der Ausstellung sind, anders als bei Fotos für den Tourismusverband Tannheimer Tal, auch schwarz-weiß Abbildungen zu sehen. Aber nicht nur bei den Motiven gibt es Abwechslung. Auch die Zuschauer selbst haben die Möglichkeit ihren Blickpunkt zu ändern. Egal ob zwei Meter breit, oder kleinere Formate: In der Ausstellung im Felixé Mina's Haus wird es nicht langweilig. „Die verschiedenen Formate laden dazu ein, seinen Standpunkt beim Betrachten zu wechseln“, erzählt der erfahrene Fotograf.  „Es lohnt sich ganz nah ranzugehen und sich alle Details anzuschauen, um immer wieder Neues auf den Fotografien zu entdecken.“

Finissage im Felixé Mina’s Haus

„Auch viele Einheimische, die das Tal gut kennen, wundern sich oft, aus welcher Perspektive ich manche Bilder abgelichtet habe“, erzählt der Fotograf. Denn zu jedem Motiv gibt es eine Idee. „Die meisten Fotos sind sehr gut geplant und mit langer Vorbereitung verbunden.“ Aber auch der richtige Moment spielt eine wichtige Rolle. „Viele Fotos sind wetterabhängig, da muss man schnell handeln für das perfekte Foto“, erklärt Achim Meurer. Das Bild eines Herbstbaumes ist ihm dabei besonders im Gedächtnis geblieben. „Ich hatte mir schon vorher genau überlegt, von welchem Punkt aus ich dort mal ein Foto machen möchte. Aber das Wetter musste stimmen“, erinnert sich der Berufsfotograf. „An einem Tag bin ich aufgestanden und dachte, heute ist der perfekte Nebel für dieses Motiv. Ich habe nur noch meine Frau geweckt und wir sind im Schweinesesel Galopp losgefahren“, lacht er. Genau um diese Geschichten und Anekdoten zu erzählen, ist Achim Meurer bei der Finissage am Freitag, den 4. November um 14.30 Uhr in der Tennengalerie, im Felixé Mina’s Haus, persönlich vor Ort.

Bilder: Achim Meurer