Bergwegebeschilderung

Durch das Tannheimer Tal geleitet

Das Tannheimer Tal wurde bereits zum wiederholten Male zur schönsten Wanderregion Österreichs ausgezeichnet. Ob moderat, geruhsam, spielerisch auf Entdeckungstour oder sportlich – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alles spricht für eine schöne Wanderung durch das Tannheimer Tal?

350 Kilometer schönste Routen in traumhafter Landschaft können die Urlauber im Tannheimer Tal erwandern. Das Besondere: Die Ausflüge sind auf drei Ebenen möglich – leichte Wanderungen im Tal, anspruchsvollere auf den Höhenwegen oder fordernde auf den Gipfel. Ob Großfamilie oder Alpinsportler, Kinder oder Großeltern, für alle ist etwas dabei.

Die Belohnung: der Ausblick auf das Tannheimer Tal

Das Tannheimer Tal darf sich mit dem Bergwege-Gütesiegel schmücken. Drei ganz besondere Routen wurden sogar als Premiumwanderwege in Tirol ausgezeichnet. Darunter die beliebte Drei-Seen-Tour, die mittlerweile umfassend gesichert und jetzt wieder vollständig begehbar ist. Highlights der 16 Kilometer langen, mittelschweren Strecke: ein Panoramaweg mit atemberaubendem Gipfelblick, drei glasklare Bergseen am Weg, blühende Almwiesen und urige Hütten. Mit der 8er Gondelbahn Neunerköpfle kann man in die Route einsteigen. In den schönen Almhütten Gappenfeldalpe, Landsberger Hütte oder Traualpe kann man sich mit einer zünftigen Brotzeit etwas Gutes tun – wer kann da schon widerstehen?

Ausgezeichnet wurde auch die Schattwald-Zöblen-Runde, eine herrliche Drei-Gipfel-Tour, die auf den „Bscheißer“, den „Ponten“ und die „Rohnenspitze“ führt. Die Anstrengung auf der schweren 15 Kilometer langen Strecke wird mit einem unvergleichlichen Ausblick auf das Tannheimer Tal und die Allgäuer Alpen honoriert. Start und Zielpunkt ist der Parkplatz der Wannenjochbahn in Schattwald.

Als eine der schönsten Wandertouren im Tannheimer Tal bezeichnen Einheimische und Kenner den Gräner Höhenweg, der dritte, der mit dem Bergwege-Gütesiegel prämiert wurde. Auf der Strecke kann man seltene Alpenblumen entdecken, von der Almrose bis zum Enzian, dazu kommt der sagenhafte Ausblick auf das schönste Hochtal Europas mit den benachbarten Berge und ein grandioser Blick ins Alpenvorland, dem Allgäu. Fünf Stunden dauert die gesamte mittelschwere Rundtour, die am Parkplatz Weiler-Enge in Grän beginnt und auch endet. Von dort geht es über die Sebenalm, das Füssener Jöchle bis zur Sonnenalm auf einen leckeren Strudel und tolle Fernsicht. Müde Wanderer nehmen anschließend einfach die Gondel zurück ins Tal.

1.600 Schilder weisen den (Wander-)Weg

Auch weiter oben kommen die Bewegungshungrigen auf ihre Kosten – und sind doch sicher. Das liegt an der Beschilderung, die zu Recht das Tiroler Bergwege-Gütesiegel erhielt. 1.600 Schilder weisen mit Piktogrammen nicht nur auf Einkehrmöglichkeiten, Bergbahnen oder die Gehzeit und Richtung hin. Die eigene Nummer jeder Tafel bietet auch große Sicherheit bei Notfällen, denn dadurch weiß die Bergrettung sofort, wo sie hinkommen muss. Mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung sollte dies nicht der Fall sein, denn jeder Tag in den Bergen gibt Kraft und wird zum unvergesslichen Erlebnis.